Der neue Kreisverkehrsplatz in Burgaltendorf

Kreisverkehr Burgaltendorf Bild: SPD Burgaltendorf / UM

25.01.2018 Pressemitteilung: Unser Vorsitzender Ulrich Malburg informiert…….

Neuen Kreisverkehrsplatz gewinnbringend für den Stadtteil nutzen

SPD-Burgaltendorf engagiert sich für attraktiven Straßenraum – Aldi reagiert nicht

Das Jahr 2018 soll den lang ersehnten Kreisverkehrsplatz am Knotenpunkt Alte

Hauptstraße/Laurastraße/Deipenbecktal/Mölleneystraße bringen. So sieht es

jedenfalls der Haushaltsplan der Stadt Essen vor. Schon der

Gebietsänderungsvertrag vom 21.11.1968 zwischen der damaligen Gemeinde

Altendorf

im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadt Essen sah in einer Anlage unter

anderem die Maßnahme „Sanierung des Verkehrsknotenpunktes in Oberaltendorf

(Hauptstraße/Laurastraße/Kupferdreher Straße/Mölleneystraße/Charlottenberg)“ vor.

Die Stadt Essen verpflichtete sich im Vertrag, die genannte Maßnahme

durchzuführen. „Allerdings wurde der Vertrag am 14.08.1969 vom damaligen

Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Maßgabe genehmigt, dass

die Durchführung der Maßnahme nur gilt, soweit sie nicht einer sinnvollen Planung

für den Gesamtraum der Stadt Essen widerspricht und wenn sie haushaltsmäßig

gesichert ist“, dies weiß der Vorsitzende der SPD-Burgaltendorf, Ulrich Malburg, zu

berichten. „Insbesondere die haushaltsmäßige Sicherung war wohl das Problem,

weshalb die Maßnahme nicht deutlich früher realisiert werden konnte“, so Malburg

weiter. An Ideen für eine „Sanierung“ mangelte es jedenfalls nicht. Denn das vor

einem Jahr verstorbene langjährige Vorstandsmitglied der SPD-Burgaltendorf Viktor

Daub hatte schon früh die Idee eines Kreisverkehrsplatzes entwickelt und in die

politische Diskussion eingebracht. „Der Bau eines Kreisverkehrsplatzes war damals

wie heute eine überzeugende Lösung für diesen Verkehrsknoten“, konstatiert

Verkehrsingenieur Malburg. Auf Grund der Geometrie des Knotens und der

zahlreichen Einbiege- und Abbiegevorgänge sorgt ein Kreisverkehr für einen

besseren Verkehrsfluss in den Hauptbelastungszeiten und verringert somit unnötige

Lärm- und Abgasemissionen. Gleichzeitig wird die Verkehrssicherheit für alle

Verkehrsteilnehmer durch ein geringeres Geschwindigkeitsniveau im Kreis erhöht.

Nicht zuletzt lässt sich die Kreisinsel für eine ansprechende Gestaltung dieses

städtebaulichen Eingangstores für Burgaltendorf nutzen. „Ich wünsche mir einen

attraktiven Blickfang in der Kreismitte. Dass dies durchaus eine Gratwanderung sein

kann, ist mir bewusst. Denn die Gefahr einer möglichen Ablenkung für den

Straßenverkehr spielt dabei eine wichtige Rolle“, sagt Malburg. „Lichtinstallationen

sind vor diesem Hintergrund kritisch zu sehen.“ Er hofft, dass die konkreten Pläne

der Stadtverwaltung bald der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Für die

Gestaltung der Kreisinsel kann er sich gut einen Ideenwettbewerb der Bürgerinnen

und Bürger vorstellen. „Auch ein Engagement der Firma Aldi, deren Markt vor

wenigen Jahren unmittelbar an der Einmündung Alte Hauptstraße/Laurastraße neu

gebaut wurde, wäre mehr als wünschenswert“, äußert Malburg seine Hoffnung.

Diese hat allerdings kürzlich einen herben Dämpfer erfahren. Denn Aldi hat auf

mehrfache schriftliche Nachfragen der SPD nicht reagiert. „Schade, dass sich Aldi

seiner gesellschaftlichen Verantwortung entzieht. Schließlich profitiert Aldi auch von

diesem Standort“, resümiert Malburg. Eine Attraktivierung der tristen

Fassadengestaltung des dominierenden Aldi-Marktes, z. B. durch eine Bepflanzung,

könnte sich die SPD-Burgaltendorf gut vorstellen.